Wenn ich schreibe alle Jahre wieder, dann meine ich natürlich Ende Februar, Anfang März – meine Zeit in Norwegen. Aber dieses Jahr war etwas anders. Zum ersten Mal war ich im Winter zusammen mit meiner Frau in Nordnorwegen. Eine Woche auf den Lofoten. Wir sind von Evenes nach Svolvær, weiter nach Tromsø und zurück nach Narvik gefahren. Das Wetter war unberechenbar, so wie es im norwegischen Winter eben sein kann: Schnee, Kälte, Regen, aber auch ein wenig Sonne. Nordlichter konnten wir ebenfalls geniessen. Nach acht Tagen war die Reise vorbei.
Doch anstatt mit der Reisegruppe zurück in die Schweiz zu fliegen, bin ich noch einmal elf Tage geblieben. Mit der Fotogruppe von Marcel Volken ging es nochmals auf die Lofoten, nach Senja und nach Sommarøy – natürlich auch wieder auf Nordlichtjagd. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal mit Zeitraffer-Aufnahmen beschäftigt. Ich finde, sie sind gar nicht schlecht geworden.
Da mich die Natur fotografisch sehr interessiert, habe ich mich sofort vom Angebot «Wasserfälle und Wasserläufe im Jura» von Patrik Oberlin (fotoelements.ch) begeistern lassen. Dieser Tag in der Westschweiz war sehr spannend, schon allein weil ich die Gegend gar nicht kannte. Ich habe viel gelernt – und vermutlich auch das Thema gefunden, das ich an der nächsten PhotoSchweiz ausstellen möchte.
Im Sommer war ich am Meer – in Diano Marina, einem italienischen Ort an der Riviera zwischen Genua und San Remo. Eine Woche nur geniessen: die Sonne, das Meer, das Essen und vieles mehr. Weil ich nicht selbst fahren musste, konnte ich schon ab Chur entspannt in die Ferien starten.
Im Herbst habe ich an verschiedenen Workshops teilgenommen: zuerst auf dem Hohen Kasten, danach auf dem Parpaner Rothorn. Organisiert wurden die Kurse von Markus Eichenberger (Chasing Stars). Wieder ein tolles Erlebnis – wirklich jedem zu empfehlen.
Anfang September habe ich mich für die PhotoSchweiz 2026 beworben. Mal schauen, ob es dieses Jahr wieder klappt und ich im Februar in Zürich ausstellen darf. Noch ist erst Mitte September – vielleicht kommt noch etwas dazu. Ansonsten melde ich mich für das neue Jahr nochmals.
Nun ein Blick in die Kristallkugel:
Was kommt 2026 auf mich zu? Das fotografische Jahr startet mit der PhotoSchweiz26 (6.–10. Februar 2026 im Kongresshaus Zürich), wo ich wieder dabei sein darf. Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr wird.
Nordnorwegen gehört inzwischen schon fast zum Standard – von der letzten Februarwoche bis zur ersten Märzwoche bin ich wieder im hohen Norden.
Im Sommer gibt es erneut eine Woche Badeferien – hoffentlich diesmal mit unterwassertauglicher Kamera.
Das grosse Highlight wird aber die Reise im September sein: Auf den Spuren von Roald Amundsen werde ich die Ostküste Kanadas bereisen und ein Stück in die Nordwest-Passage fahren. Der Rückweg führt dann über mein eigentliches Ziel: Westgrönland. Die Eisberge und die Landschaft werden bestimmt ein ganz besonderes Erlebnis.
Vielleicht ergibt sich im Laufe des Jahres auch noch der eine oder andere Workshop – das wird sich zeigen.